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just be.

be.suedblog.de

Von be - Geschrieben am 01.09.2007, 22:16

interessant:

im lokalen Kontext bekommt die leidigen alte real-name-diskussion eine völlig neue Bedeutung, siehe zb hier. Es wird heftig diskutiert über die Sperrung einer Straße eine Kleinstadt am Bodensee. Nein, es wird nicht heftig diskutiert, dass lässt die Struktur des Weblogs leider nicht zu (wann gibts endlich baumstrukturen?) aber das lieber beiseite.

Jedenfalls postet der Großteil der Leute mit Ihrem scheinbaren “echten” Namen, also dem Namen, der in Ihrem Pass und an Ihrem Briefkasten steht. Dies hat verschiedene Gründe und verschiedene Vor- und Nachteile. Heute hat einer mal darauf hingewiesen, ich nehme an, die meisten haben sich bisher keine Gedanken darüber gemacht. Viele Namen “kennt man halt” wenn man in besagter Kleinstadt zuhauses ist. Die Menschen stehen zu Ihrer Meinung und freuen sich bestimmt, wenn sie auch auf der Straße darauf angesprochen werden, meist sind es Menschen, die im Kleinstadtkontext auch eine bestimmte Rolle innehaben. Problem: ich kann darübergehen und mit beliebigem Namen posten. Zb auch mit dem Namen einer “lokalen Größe”. Das wird recht balt auffliegen, aber nicht bei jedem ankommen…. das problem könnte mit Logins gelöst werden, das habe ich schon vor ca einem Jahr dem Südblog vorgeschlagen.

Gut, nun ist es aber immer so eine Sache mit der anonymität und der pseudonymität im Netz. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung und stehe ja selbst vor dem Problem, aber ich muss sagen, ich finde es nicht so schlimm, im lokalen Kontext mit seinem echten Namen zu seiner Meinung zu stehen. Auch wenn dieser lokale Kontext trotzdem im www liegt, und potentiell für jeden auffindbar ist. Aber was übr C. Gorber zu finden ist, finde ich keineswegs problematisch. Er ist ein Erwachsener Mensch.

Problematishc ist es bei jungen Leuten, die Scheiße bauen wollen und müssen die unbedingt wieder vergessen werden muss. Dr.No, danke für das deutliche Beispiel und das “dem ein oder anderen die Augen öffnen” - aber ich denke in diesem Rahmen muss die real-name-diskussion nochmals neu überdacht werden.

Spontane Meinung dazu, einfach schnell runtergeschrieben…

nachtrag: Außerdem zeigt die Empirie, in dem Fall in den Kommentaren des betr Beitrags, dass es den Kommentaren von eindeutig anonymen Leuten im Schnitt deutlich an Qualität mangelt. Logisch, und das sind wir wieder beim alten Problem. Es ist ein Dilemma, eh klar.

Von be - Geschrieben am 31.08.2007, 13:52

hin und wieder sollte man sich freimachen

die Dose rechts ist irgendwas mit ‘94 abgelaufen. Das Glas am 9.9.99.

/me mag Schnapszahlen.

Trotzdem nach dem Foto alles weggeschmissen.

Von be - Geschrieben am 08.08.2007, 2:07

nachdem das Südblog so furchbar langsam war, dass es einfach überhaupt keinen Spaß gemacht hat, hier irgendetwas zu tun, aber Zornröschen kämpft; und ich nach langer weitgehend offlinen-Phase wieder etwas mehr hier bin, endlich wieder etwas, das mir schon lange unter den Fingern brennt:

Es gibt nämlich wieder eine Demo gegen Überwachung. In Berlin. Und alle sollten kommen.

Ich bin ja grundsätzlich von dem Konzept “Demo” nicht wirklich überzeugt, und habe neulich in München wieder gelernt, wie sinnlos es sein kann oder wie sogar der Schuss nach hinten losgehen kann.
Aber diese Demo ist anders. Vor einem halben Jahr war eine entsprechende in Frankfurt, Ich war da und ich war sowas von positiv überrascht. Es war eine sinnvolle und notwendige Veranstaltung. Im Gegensatz zu den Veranstaltungen in München, die man als Demonstrant in einem Schlauch von Polizisten verbringt, hat man in Frankfurt (und auch in Berlin) Kontakt zu Passanten, kann unproblematisch auf das Thema aufmerksam machen und kommt leicht mit anderen ins Gespräch.

Also auf, geht, und lasst Euch überraschen!

Von be - Geschrieben am 04.08.2007, 3:53

Von be - Geschrieben am 03.08.2007, 20:07

dass ich kein problem mit windows hab.
mal sehn ob wir noch Freunde werden…
Schließlich musste schon immer für die Freiheit kämpfen, was?
Ob das auch an schlechten Tagen geht?

Von be - Geschrieben am 19.07.2007, 14:48

einen Fluss
eine Schaukel
eine Autobahn. aus einer fremden Perspektive. sonntags. und ohne Licht.

Von be - Geschrieben am 11.07.2007, 2:00


(Karikatur von Klaus Stuttmann)

Zum glotzen:
der Tagesthemen-Beitrag vom Montag:

Schäubles Vorschlag stößt auf massive Kritik
(links auf “innere Sicherheit klicken, dauert 8 min)

Und jetzt? Wer schreit noch?

Von be - Geschrieben am 09.07.2007, 21:01

Als “rechtliches Problem” bezeichnete der Innenminister auch die gezielte Tötung von Verdächtigen durch den Staat.” (in Interview mit dem Spiegel)

gezielte Tötung?
Von Verdächtigen?
ein rechtliches Problem?

wo kommen wir bloß hin… und warum interessiert es (wiedermal) keinen?
Und was kann man überhaupt tun?

Mehr zb im Lawblog oder bei Andreas

Früher konnte ich nie glauben, wie man behaupten konnte, man habe von nichts gewusst. Heute kann man das Phänomen live beobachten. “Konzentrationslager” gibt es schon längst, und Schäuble fordert im oben verlinkten Interview ebenfalls eine Möglichkeit, Menschen zu “internieren” - Folter ist erlaubt und gewünscht.

Wie geht es weiter? Was kommt noch? Und wielange muss es gehn, damit die Leute aufschreien?

Von be - Geschrieben am 06.07.2007, 17:09

…. werden ja noch nicht alle Schreiner, Klempner und Schlosser des Landes verwiesen.

Der Hammer ist nicht verboten, und auch nicht das Brecheisen, nicht die Säge und nicht das Schweißgerät. Damit kann man doch damit so viel verbotene Dinge tun, und es wird bestimmt auch getan.

Das die Politik mal wieder gar nix verstanden hat, beweist sie wiedermal darin, dass sie genau das tut: die verbietet Werkzeuge, mit denen man auch böses anstellen kann. Natürlich im IT-Bereich. Programmierer und Sicherheitsexperten werden nun ins Exil gejagt, wenn sie weiter arbeiten in ihrem Beruf wollen, an der Uni müssen sich ganze Forschungsbereiche neue Forschungen suchen. Es ist ja auch total unwichtig, dass im Thema Sicherheit geforscht wird, schließlich sind all unsere Daten eh demnächst total sicher, wenn sie nämlich ab 2008 auf Vorrat gespeichert werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,492932,00.html

Update: das Statement vom ccc dazu:

Von be - Geschrieben am 05.07.2007, 17:49

Markus gibt einen Überblick, über eine sehr wichtige Sache, die mal wieder keinen ínteressiert….

Es geht wie immer darum, das die Welt und deren Menschen extrem flexibel sind und sich Lebensweise und Kultur in ständiger Veränderung befindet, und viele viele Strukturen schon lange einfach nicht mehr passen. Es geht um das Urheberrecht, mE ein Stück von der Wurzel.

Unterhaltung gefällig?

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